Saisonal,  Warme Küche

Zweierlei Spargel

Wie ich das Beste aus dem Spargel mache.

Sobald die Spargelzeit losgeht, liegt davon auch schon der erste große Bund auf meinem Küchentisch. Und was ist das Allerbeste davon? Natürlich die Spargelspitzen.
Es gibt einige Merkmale frischen Spargel zu erkennen, für mich sind die 2 Wichtigsten:
– Das quietschende Geräusch beim Aneinanderreiben des Spargels.
– Die Köpfe der Spargelstangen sind fest geschlossen.

Mein Mann und ich essen immer nur die Spitzen und aus dem Rest mache ich eine leckere Spargelcremesuppe mit Crème fraîche. Dabei verwende ich wirklich alles, auch die Schale.

Dadurch bekommt die Suppe einen super Geschmack.
Diese friere ich dann portioniert ein.

Wir halten es mit den Spargelspitzen sehr einfach. Oft essen wir diese zum Abendessen, mit Sauce Hollandaise von Thomy und einer Scheibe Brot – am liebsten Vollkornbrot.
Daher werde ich auch in meinem Rezept jetzt nur die reine Zubereitung von den Spargelspitzen und der Spargelsuppe erklären, ohne weitere Beilagen. Da das doch alles schon ein wenig Aufwendig ist und ich abends nicht so viel Zeit habe, ewig in der Küche zu stehen, mache ich den zweiten Teil, also die Suppe, oft erst am nächsten Tag.

Also dann – frohes Kochen!

Zum Schluss gibt es noch ein paar Tipps!

Zutaten für 2 Portionen:
Für Spargelspitzen und Spargelcremesuppe zusammen!

1 kg Spargel
1 Stückchen Butter (ca. 20g)
1 Limette
1/2 Becher Crème fraîche
Pfeffer, Salz, Zucker
Petersilie
Für die Mehlschwitze:
30g Butter
30g Mehl

Zubereitung:

  • Als erstes die Spargelspitzen:
  • Die holzigen Spargelenden abschneiden, den Spargel schälen (die Reste aufheben!) und anschließend halbieren.
  • Die Spargelspitzen in einem großen Topf mit ausreichend Wasser geben. Zusammen mit 1 TL Zucker, 1 Stückchen Butter, 1 TL Salz und dem Saft einer halben Limette für 15 Minuten kochen.
  • Danach den Spargel abgießen und den Sud komplett auffangen.
  • Damit sind die Spargelspitzen schon bereit zum Servieren.
  • Es geht weiter mit der Spargelcremesuppe:
  • Den Sud der Spargelspitzen aufkochen, die holzigen Spargelenden und Spargelschäler darin 20 Minuten kochen und anschließend den Sud angießen.
  • Den übrigen Spargel in mundgerechte Stücke schneiden und 15 Minuten im Sud kochen. Den fertigen Spargel (am besten mit einer Schaumkelle) herausnehmen und beiseitestellen.
  • Den Sud auf ca. einen 3/4 Liter einkochen.
  • Die Mehlschwitze machen:
  • 30g Butter in einem Topf, bei mittlerer Hitze, schmelzen, danach mit den 30g Mehl bestäuben, anschwitzen und mit einem Schneebesen glattrühren. Jetzt zum Ablöschen etwas vom Spargelsud dazu gießen und kräftig rühren, dass sich keine Klumpen Bilden.
  • Dann alles zum Spargelsud geben und 5 Minuten kochen.
  • Einen halben Becher Crème fraîche dazugeben, sowie die Spargelstücke. Alles mit Salz, Pfeffer, Zucker und der zweiten Limettenhälfte abschmecken.
  • Als Garnitur etwas Petersilie und frisch gemahlenen Pfeffer darüber streuen.

Meine Tipps:

– Mann kann anstatt der Limette auch Zitrone nehmen
– Man kann Crème fraîche mit Schmand ersetzen.
– Wer ist nicht vegetarisch mag, kann zum Beispiel Schinkenstreifen dazugeben.

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